Jazzclub Rostock

Jazzclub Rostock e.V.

Bron Vol. 22 – Ketija Karahona Quartett

Wann

16.09.2026    
19:30 - 22:00

Wo

Gustav-Adolf-Saal / Petrikirche
Alter Markt 1, Rostock, Mecklenburg-Vorpommern, 18055

Veranstaltungstyp

Infos über das Konzert:

Unter der Leitung der lettischen Flötistin Ketija Ringa Karahona vereint diese in Amsterdam beheimatete Band klassische Kammermusik mit einer tiefen Liebe zur Improvisation, zum Rhythmus und zum Jazz. Die ungewöhnliche Besetzung ohne Akkordinstrumente – Flöte(n), Tenorsaxophon, Kontrabass und Schlagzeug – schafft eine Klangwelt, die sowohl transparent als auch reichhaltig sein kann, in der sich Bläser und Bass zu einer einzigartigen klanglichen Identität vermischen und die von kraftvollem, kreativen Schlagzeugspiel strukturiert und getragen wird. Die Musik bewegt sich zwischen zerbrechlichen, gefühlvollen Chorälen, mitreißenden Grooves, Bläserfluten und explosiven Energieausbrüchen.

Besetzung:

Ketija Ringa Karahona (LV), Querflöte

Hristo Goleminov (PT), Tenorsaxofon

Omer Govreen (ISR), Kontrabass

Ludvig Søndergaard (DK), Schlagzeug

 

Location: Gustav-Adolf-Saal der Petrikirche, Alter Markt 1, 18055 Rostock

Eintritt: 15€/10€ erm.; Ticket-VVK auf www.bronconcerts.de oder über MV Ticket

Einlass 19:00h, Beginn 19:30h

 

Über die Musiker:

Ketija Ringa-Karahona ist eine lettische Flötistin, die seit 2019 in den Niederlanden lebt. Im Jahr 2025 schloss sie ihr Masterstudium an der Jazzabteilung des Conservatorium van Amsterdam ab. Mit einer klassischen Ausbildung und einer Leidenschaft für Improvisation schlägt ihre musikalische Handschrift eine Brücke zwischen verschiedenen Genres und erkundet vielfältige Klangwelten. Sie hat mit führenden Jazz- und Improvisationskünstlern zusammengearbeitet, darunter Petter Eldh, Kit Downes, Mary Halvorson, Reinier Baas, Ernst Reijseger und Pablo Held.

Im Jahr 2022 erhielt sie den „Keep An Eye Outstanding Talent Award“. Im Jahr 2023 wurde sie als eine der „Jonge Makers“ des Amsterdam Jazzfest ausgewählt. Sie wurde in der NRC als eine von zwölf bemerkenswerten Absolventen von Kunsthochschulen in den Niederlanden im Jahr 2023 vorgestellt und war Gewinnerin des Laren Jazz Award 2023. Im Jahr 2025 gewann sie den Mingus-Preis und wurde damit zur Hauskomponistin des Paradox Jazz Orchestra ernannt. Im Jahr 2025 erhielt sie mit dem Kika Sprangers Large Ensemble einen Edison-Preis.

Hristo Goleminov ist ein in Amsterdam lebender Saxophonist, Komponist und Multiinstrumentalist. Zu seinen Interessen zählen freie Improvisation, Barockmusik, dichte kontrapunktische Kompositionen, Improvisation zu Gedichten, experimentelle Elektronik und vieles mehr. Im Jahr 2023 veröffentlichte er das Album „Ground Wire“ bei BIMHUIS Records, das aus einem einjährigen Residenzaufenthalt bei BIMHUIS Productions als „Nieuwe Maker“ hervorging, in dessen Rahmen er sich mit Kompositionstechniken befasste, die Anleihen bei der Barockmusik nehmen. Außerdem bildet er zusammen mit Vera Morais (Gesang) ein Duo, das sich der Erforschung der Grenzen zwischen Poesie und Improvisation widmet.

Er ist als Sideman in der niederländischen und portugiesischen Musikszene aktiv (am Tenor- und Altsaxophon, an der Bassklarinette und gelegentlich an der Flöte) und wirkt in Projekten unter der Leitung von Komponisten wie Ben van Gelder, Siebren Smink, Ilia Rayskin, Jort Terwijn, Vera Morais, Bernard van Rossum, Matteo Mazzù, Josué Santos und Gianni Narduzzi mit. Außerdem ist er Mitbegründer von „Orbits“, einem in Amsterdam ansässigen Kollektiv, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Improvisationsmusikszene der Stadt zu präsentieren und weiterzuentwickeln.

Omer Govreen ist ein in Amsterdam ansässiger Kontrabassist und Komponist. Govreen ist Gründungsmitglied des Kollektivs „Orbits“ und ein gefragter Begleitmusiker, der unter anderem mit dem Eran Har Even Trio, dem Michael Moore Quartett, Jose Soares „Soma“, dem Philipp Ruttgers Trio, Greg Osby und Tineke Postma auftritt. Omer leitet ein eigenes Quartett dessen Debütalbum „Maya“ 2022 bei JMI Recordings erschien. Im Juni 2025 folgte das zweite Album des Quartetts namens „All things equal“.

Der Schlagzeuger Ludvig Søndergaard wuchs in einer ländlichen Gegend Dänemarks auf und gab sein Debüt in der Jazzszene mit der erfolgreichen Jazz-Punk-Band BARYL. Nach seinem Umzug nach Amsterdam schloss sich der 26-Jährige den Formationen von Chaerin Im an, sowohl ihrem Quartett als auch ihrem Trio, die beide kürzlich Alben veröffentlicht haben. Das Chaerin-Im-Trio trat 2025 beim North Sea Jazz Festival auf. Bekannt ist er auch für sein charakteristisches Spiel im „Sonic Choir of Love“, der im April 2025 sein Debütalbum veröffentlichte. Im Jahr 2025 gewann er den „Keep an Eye Records 2025“-Preis, der den Weg für sein Debütalbum mit dem Ludvig Søndergaard Sekstet ebnete welches im Januar 2026 erschienen ist.

 

Allgemeine Infos über Bron:

BRON (schwedisch: die Brücke) bringt hochkarätige Musiker*innen verschiedener Nationalitäten für Konzerte in Rostock zusammen. Jede Stadt und erst recht jedes Land hat seine eigene Musikkultur und durch die internationale Begegnung der musikalischen Persönlichkeiten entsteht zwangsläufig Aufregendes und Neues. Bron repräsentiert den aktuellen, europäischen Jazz in einigen seiner spannendsten Facetten und schafft einzigartige Konzerterlebnisse!

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